Zufriedener Photovoltaikanlagen-Kunde 2024 aus Polling. Solarpaket
Der Bentley unter den Batteriespeichern bei Photovoltaikanlagen

Wieder ein zufriedener Kunde mehr im bayerischen Oberland (Polling)!

Anlageneckpunkte: – Jinko Glas/Glas Module, Schletter Unterkonstruktion, Wechselrichter und Batteriespeicher von E3/DC

Das Jahr 2023 war ein Auf und Ab für alle Hausbesitzer. Das geplante Heizungsgesetz, umfassende Förderungen für Wärmepumpen sowie die erst kürzlich beschlossene Haushaltssperre haben bei vielen zu Unsicherheit und Verwirrung geführt. Im neuen Jahr ändert sich vor allem für die Besitzer privater Solar- und Solarthermieanlagen einiges. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im neuen Jahr wird die maximale Leistung von Wechselrichtern auf 600 Watt begrenzt. Welche Auswirkungen das genau hat, schauen wir uns an
  • Für kleine Solaranlagen, sogenannte „Balkonkraftwerke“ sind steuerliche Ermäßigungen geplant. Hiervon sind in erster Linie Module bis 35 kWp betroffen
  • Ab Februar 2024 wird die Einspeisevergütung alle sechs Monate verringert. Grund hierfür sind immer mehr private Solaranlagen, die am Netz angeschlossen sind
  • Der Fokus der Bundesregierung liegt auf der verstärkten Nutzung von Balkonkraftwerken und dem Ausbau der dezentralen Energieversorgung

Gerade was kleine Balkonkraftwerke angeht, können Verbraucher im neuen Jahr einiges sparen. Wie die Anschaffung der Anlagen funktioniert, welche Förderungen es gibt und wie viel Strom damit wirklich produziert werden kann, schauen wir uns an.

Diese Förderungen gibt es 2024 für meine Photovoltaikanlage

Die KfW-Förderung ist ein Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hierbei handelt es sich um eine staatlicheBank, deren Aufgabe die finanzielleUnterstützung von Privathaushalten, Unternehmen und Kommunen ist. Bei der Förderung von erneuerbaren Energien, PV-Anlagen und umweltfreundlichen Heizungen spielt sie somit eine zentrale Rolle.

Zu den Förderungen der KfW gehören unter anderem vergünstigte Kredite oder Förderungen beim Kauf oder dem Neubau einer umweltfreundlichen Immobilie. Während in den letzten Jahren zahlreiche Förderungen gewährt wurden, sieht es 2023 bei den Förderungen für Photovoltaikanlagen eher mager aus.

Die KfW-Förderung 442 hat im Jahr 2023 bereits für Aufregung gesorgt. Im Rahmen dieser sollte die Kombination aus Photovoltaikanlage, Stromspeicher und Ladesäule mit bis zu 10.200 Euro pro Gebäude gefördert werden. Aber: zahlreiche Hausbesitzer gingen leer aus, der Fördertopf war bereits nach einem Tag ausgeschöpft. Für 2024 wurden weitere 200 Millionen Euro angekündigt. Durch die Kürzung der Haushalts ist jedoch unklar, ob es diese wirklich geben wird.

Fazit: Aktuell sollten Sie nicht mit Förderungen für Ihre Photovoltaikanlage rechnen – nicht, dass es sonst zu einem finanziellen Engpass kommt, wenn sie doch nicht ausgezahlt werden kann.

Schnell sein lohnt sich: Absenkung der Einspeisevergütung

Durch die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen kann ungenutzter Strom zu Geld gemacht werden. Gerade zu den Leistungsspitzen der Solaranlage ist es in einem Gebäude kaum möglich, den produzierten Strom selbst zu nutzen. Durch die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz konnte in den letzten Jahren ein gutesNebeneinkommen erzielt werden.

Ab dem 01. Februar 2024 unterliegt die Einspeisevergütung einer halbjährlichenAbsenkung, auch als Degression bezeichnet. Diese sieht vor, dass die Vergütung für Einspeisungen alle sechs Monate um einen Prozentpunkt abgesenkt wird. Damit sollen die Zuschüsse kontrolliert und an den technologischen Fortschritt sowie die gesunkenen Preise angepasst werden.

Das bedeutet konkret: Wer seine Anlagen bis Ende Januar 2024 ans Netz bringt, profitiert von der aktuellen Vergütung in Höhe von 8,2 Cent/kWh. Wird die Anlage zwischen Februar und Juli in Betrieb genommen, liegt die Vergütung noch bei 8,1 Cent/kWh. Wichtig zu wissen ist, dass die Einspeisevergütung bei Inbetriebnahme immer für die kommenden 20 Jahre gilt.

Aber: Trotz niedrigerer Vergütungssätze bleibt die Installation der Solaranlage lukrativ. Durch verbesserte Technologien und höhereEffizienz liefern neue Paneele mehr Strom. In diesem Artikel können Sie nachlesen, was sich in den nächsten Jahren im Bereich Photovoltaik und erneuerbare Energien tun könnte.

Änderungen im Solarpaket 1 ab Januar 2024

Noch vor Weihnachten sollte das Solarpaket 1 der Bundesregierung abgesegnet werden und mit den Jahreswechsel in Kraft treten. Verzögert soll dieses jetzt erst im Januar beschlossen werden, was folgende Änderungen für Solaranlagen auf Einfamilienhäusern bedeuten würde:

  • Gesamtleistung: Künftig soll bei bestehenden PV-Anlagen nicht mehr die Leistung einer Stecker-Photovoltaikanlage aufaddiert werden. Damit fällt das Risiko weg, dass Leistungsgrenzwerte überschritten werden
  • SchnellererNetzanschluss: Der Netzanschluss einer kleinen Solaranlage bis 30 kWp Leistung soll künftig beschleunigt werden. Netzbetreiber sollen verpflichtet werden, innerhalb von vier Wochen auf Anfragen zu reagieren
  • Repowering: Bei einer bestehenden Solaranlage ist es jetzt möglich, Photovoltaik-Module durch neue zu ersetzen und dennoch den alten Vergütungssatz zu erhalten. Bei einer Vergrößerung der Anlage mit neuen Modulen gilt das jedoch nicht 

Wichtig: Die im oberen Teil des Textes genannten Änderungen sind bereits mit dem Start des Jahres 2024 in Kraft getreten. Bei den Neuerungen des Solarpakets 1 handelt es sich noch um einen Gesetzesentwurf, diese stehen demnach unter Vorbehalt.

Weiterhin keine Einkommenssteuer auf Solarstrom

Solarstrom bleibt steuerfrei – auch im neuen Jahr. Dies gilt für alle PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 30 kW. Diese Regelung greift nicht nur bei neu installierten Photovoltaikanlagen, sondern auch bei Altanlagen und unabhängig davon, von wem dieser Strom genutzt wird. Die Paneele können sowohl auf dem Hausdach als auch auf Nebengebäuden oder Gartenhäusern installiert sein. Bei Mehrfamilienhäusern liegt die Grenze bei 15Kilowatt pro Wohneinheit.

Tipp: Genaue Regelungen und Beispielfälle finden Sie im Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 17.07.2023.

Fazit: Private Photovoltaikanlagen bleiben attraktiv

Trotz sinkender Einspeisevergütungen und Unsicherheiten bei Zuschüssen ist es nach wie vor ratsam, in eine Solaranlage zu investieren. Die UnabhängigkeitvomStromversorger und niedrige Stromkosten sind für viele Menschen entscheidend, um umzusteigen. Zudem profitieren Sie bei einer schnellen Installation noch in diesem Jahr von höheren Einspeisevergütungen, in den nächsten Jahren sinken diese weiter ab. Der Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien beruhigt zudem das Gewissen. 

Solaranlagen bleiben die Stromquelle der Zukunft – wir können gespannt sein, wie es hier weitergeht!

Quelle: https://www.kaeltebringer.de/en/blogs/ratgeber/warum-den-solaranlagen-die-zukunft-gehort-ein-ausblick